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Häufig gestellte Fragen
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Zum Großelterntest Wie funktioniert der Großeltern-DNA-Test?
Ein Großelterntest beginnt mit der Entnahme von DNA-Material. Dazu wird ein spezieller Tupfer verwendet, der sich leicht für einen Wangenabstrich eignet. Jede getestete Person – die Großeltern und das Kind – erhält ein eigenes Testkit. Das Kit enthält alles Notwendige: einen speziellen Tupfer, eine Anleitung und einen Umschlag, in dem die entnommenen DNA-Proben an das Labor zurückgeschickt werden. Das Labor erhält die Proben zur Analyse. Hier wird die DNA der Großeltern mit der des Kindes anhand von 25, manchmal bis zu 45 genetischen Markern verglichen. Dies sind spezifische Punkte im Erbgut, an denen Unterschiede oder Ähnlichkeiten sichtbar werden. Da Großeltern durchschnittlich 25 % ihrer DNA an ihr Enkelkind weitergeben, wird anhand dieser Ähnlichkeit die statistische Wahrscheinlichkeit einer biologischen Verwandtschaft zwischen Vater und Kind berechnet. Das zugrunde liegende Prinzip ist, dass der genetische Beitrag der Großeltern immer in der DNA des Enkelkindes vorhanden ist, sofern eine tatsächliche biologische Verwandtschaft besteht. Die Testergebnisse liegen innerhalb von fünf Werktagen nach Materialeingang vor. Der Bericht enthält eine verständliche Erläuterung des Korrelationsgrades und dessen Interpretation. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Sowohl das Testkit als auch der Abschlussbericht werden vollständig anonym versandt. Was können Sie von den Ergebnissen erwarten?
Die Ergebnisse eines Großelterntests basieren auf statistischen Wahrscheinlichkeiten. Der Bericht gibt an, wie wahrscheinlich eine Verwandtschaft des Kindes mit den getesteten Großeltern ist. Eine hohe Wahrscheinlichkeit, üblicherweise über 95 %, bestätigt die biologische Verwandtschaft des Kindes väterlicherseits. Liegt die Wahrscheinlichkeit unter 5 %, ist eine Verwandtschaft zum mutmaßlichen Vater ausgeschlossen. Obwohl diese Art von Test nicht die gleichen eindeutigen Ergebnisse wie ein direkter Vaterschaftstest liefert, bietet er dennoch zuverlässige und wissenschaftlich fundierte Informationen. Wenn beide Großeltern väterlicherseits teilnehmen, ist der Test besonders aussagekräftig, da das Labor anhand der DNA der Großeltern die gesamte DNA des mutmaßlichen Vaters rekonstruieren kann. In manchen Fällen ist das Ergebnis nicht eindeutig, beispielsweise wenn nur ein Großelternteil zur Verfügung steht oder die genetische Übereinstimmung nicht ausreicht. In solchen Fällen kann zusätzliche DNA der Mutter oder anderer Verwandter zu einem aussagekräftigeren Ergebnis beitragen. Der Großelternschaftstest bietet die einzigartige Möglichkeit, Klarheit über die eigene Abstammung oder die Nachkommen zu gewinnen, ohne dass der mutmaßliche Vater unmittelbar anwesend sein muss. Der Test hilft, offene Fragen zu beantworten, unterstützt rechtliche Schritte und bietet Familien eine wissenschaftliche Grundlage für weitere Entscheidungen. Für viele bestätigt er die tatsächliche Verwandtschaft und bringt Gewissheit in eine Zeit der Ungewissheit. Wann ist ein Großelterntest sinnvoll?
Ein Großelterntest wird durchgeführt, wenn der mutmaßliche Vater nicht erreichbar ist. Durch den Vergleich der DNA der Großeltern väterlicherseits mit der DNA des Enkelkindes lässt sich dennoch ein starker Hinweis auf die Verwandtschaft gewinnen. Je mehr Verwandte teilnehmen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis. Kann ich weitere Familienmitglieder testen lassen?
Ja, die Einbeziehung weiterer Teilnehmer, beispielsweise eines zweiten Kindes oder der Mutter, erhöht die Zuverlässigkeit der Ergebnisse deutlich. Dies kann für eine eindeutige Schlussfolgerung entscheidend sein, insbesondere bei komplexen Beziehungsanalysen. Kann ich den Test selbst ablegen?
Ja, bei allen Tests zur Selbstkontrolle können Sie die DNA-Probe mithilfe der beiliegenden Wattestäbchen zu Hause entnehmen. Für rechtsgültige Tests muss die Probenentnahme jedoch von einer unabhängigen dritten Person, beispielsweise einem Arzt oder einer Krankenschwester, durchgeführt werden. (责任编辑:) |
